Dies ist unser Tagebuch über Nord- und Mittelamerika. Um ein Bild grösser zu sehen, klicke mit dem Mauszeiger drauf und um einen Kontext zum Bild zu erhalten, lass einfach den Mauszeiger über dem Bild stehen. Weiterführende Links zu Sehenswürdigkeiten und anderen erwähnenswerten Orten und WebSites, sind blau unterstrichen. Im blauen Datumfeld sind manchmal spezielle Karten oder Links zu finden.

Datum
Tagebucheintrag
Louisiana State Flower (Magnolie)

01.04.2005
New OrleansStadtgeschichte Auf dem Highway #90 verlassen wir New Iberia und gelangen gegen Mittag nach New Orleans. Es ist Freitag und die Campingplätze in den State Parks in der Nähe der Stadt sind natürlich ausgebucht. Es ärgert uns sehr, dass in einigen Staaten die Campingplätze der State Parks an Wochenenden und in den Ferien dauernd mit Reservationen ausgebucht sind. Früher war das nicht so und z.B. in New Mexico oder Florida werden immer einige Plätze für First Come-First Serve-Camper freigehalten, wie in den Nationalparks. Bleibt uns halt nichts anderes übrig, als auf einen privaten Campingplatz zu gehen. Wir wählen den östlich gelegenen KOA, weil er einen gratis Shuttle Bus in die City anbietet. Er liegt aber bereits etwa 30 Meilen ausserhalb. Das Ehepaar, das den Campingplatz leitet, ist entzückt über unsere Reisegeschichte, wir müssen ihnen auf der Karte zeigen, wo wir schon überall waren.

02.04.2005
Pünktliche Abfahrt um 9 Uhr morgens mit einem vollbesetzten, 12-Plätzigen Van. Als wir in der City ankommen, wimmelt es bereits von Touristen, es ist eben das Ende des Spring Break und erst noch Samstag. Dafür scheint die Sonne vom wolkenlosen Himmel. Vor dem famosen Café du Monde stehen die Leute Schlange, um den berühmten Café au Lait und die feinen Beignets zu kosten. Wir spazieren durch das French Quarter mit den alten Häusern mit ihren Balkonen und
landen gegen Mittag wieder beim Café du Monde.Bourbon StreetCigar-Factory
French QuarterFrench Quarter
RamschladenKuenstler am WerkKunstkaeferCafe du Monde
Wir stehen an der kürzeren Schlange an, um den Cafe und die Beignets beim Take-a-Way Schalter zu kaufen. Für zwei Cafés und sechs Beignets bezahlen wir $7. Auf einer freien Bank an der Sonne geniessen wir die Köstlichkeiten. Danach müssen wir im Brunnen Hände, Gesicht und Kleider vom Puderzucker reinigen. So gestärkt geht der Spaziergang weiter durch die Strassen bis zum Riverwalk am Mississippi, wo ein riesiges Kreuzfahrtschiff steht. Hier im grossen Einkaufs-zentrum hat es eine Filiale des Café du Monde, wo wir zuschauen können wie die Beignets herge-stellt werden. Auf den Geschmack gekommen, essen wir zum Zvieri gleich nochmals drei von diesen köstlichen Beignets und schlürfen richtigen Café au Lait. Nachdem wir uns am Ufer des Mississippi in der Sonne
ausgiebig ausgeruht haben, werden wir Punkt 17 Uhr wieder abgeholt und sicher zum Campingplatz zurück chauffiert. Immigranten-Denkmal
Mhhmm-BeignetsCathedral

03.04. -
04.04.2005
EichenbaumalleeOak Alley Plantation Es ist Sonntag und herrliches Wetter. Wir machen einen Ausflug durch das östliche Sumpfland zum Bernard State Park, wo es wieder freie Campingplätze gegeben hat. Endlich wieder ein Lagerfeuer und Kottelets vom Grill. Am Montag Morgen scheint noch die Sonne, aber gegen Mittag ziehen schon wieder Wolken auf. Wir durchqueren New Orleans und fahren dem Mississippidamm entlang, zur Oak Alley Plantation, mit ihrer vielfotografierten Eichenbaumalle. Wir sparen uns den Eintritt von 10$ pro Person und besichtigen das Anwesen nur von aussen. Zurück in New Orleans, lösen wir wieder einen Gutschein ein und steigen in der Nähe des Flughafens im Vorort Kenner im Comfort Suites ab.

05.04.2005
Wenn wir schon in der Nähe sind, machen wir noch einmal ein Ausflug in die quirlige Innenstadt von New Orleans. Im Garden District finden wir an einer Nebenstrasse einen freien Gratis Parkplatz. Wir lösen im Tram ein Tagesticket für 5$ und gondeln in die City. Im French Quarter genehmigen wir uns im Café du Monde nochmals den feinen Café au Lait und die sensationellen Beignets. Anschliessen
Legendaerer Louis touren wir noch etwas mit den Trams durch die Stadt. Als wir wieder zu unserem Camper zurückfahren wollen, stehen wir über eine halbe Stunde an einer
TramBronzene FreundinWarten aufs Tram
Haltestelle, ohne dass eines der Trams vorbeikommt. Es kommen immer mehr Leute zu Fuss vorbei und einer erzählt von einem Autounfall auf dem Bahntrassee. Gehen wir also auch zu Fuss weiter. Bald kommt aber schon das erste Tram, aber es rast ohne Halt an uns vorbei, denn es ist natürlich überfüllt. Die nächsten zwei Trams lassen uns auch stehen, bevor dann endlich eines anhält und uns das letzte Stück Weg mitnimmt. Wir finden danach den Weg mit dem Camper aus der Stadt problemlos und Nadia kann im Hotel endlich wieder mal ein heisses Bad geniessen.

06.04. -
07.04.2005
Am Morgen schüttet es wie aus Kübeln, denn ein Gewitter mit Tornadowarnung zieht über uns hinweg. Da gibt’s nur eines: ein Besuch in der grossen Esplanade Mall und im Wal Mart. Im strömenden Regen fahren wir dann auf der Interstate #10 bis in den Osten der Stadt, wo wir aber die vom Wasser überflutete und damit gefährliche Autobahn verlassen und nochmals in einem Comfort Suites übernachten. Im TV sehen wir dann die Zerstörung, die der Tornado südlich und nördlich von uns hinterlassen hat. Am nächsten Tag haben sich die Wolken wieder verzogen und wir können weiter fahren. Wir verlassen auf der #90 den Staat Louisiana und durchqueren den Staat Mississippi an der kurzen Golfküste entlang. Gulfport und Biloxi sind typische Baderesorts mit mehreren grossen Spielcasinos am Strand. Die erste und letzte Übernachtung in Mississippi machen wir im kleinen Sheperd State Park.
Fischerhafen Spiellcasino Sheperd State Park
Florida State Flower (Orangenblüte)

08.04.2005
Kein Durchkommen Heute steht eine Drei-Staaten-Fahrt auf dem Programm. Auf der Interstate #10 von Mississippi, durch Mobile in Alabama und dann über die Grenze in unseren letzten Staat auf unserer Reise, Florida. Unser Ziel, der Blackwater River State Park ist leider nicht zugänglich. Als wir dort ankommen, ist die Strasse etwa 1,5m hoch überflutet und damit auch die Campingplätze unbrauchbar. Das Unwetter, das uns in New Orleans heimgesucht hat, ist am Mittwoch Abend auch hier vorbeigezogen und hat einige Überschwemmungen in der Umgebung von Pensacola verursacht. Das erinnert uns ein wenig an die Floodways in Australien. Auf der Suche nach einer anderen Übernachtung finden wir mitten im Blackwater River Forest bei Manson eine kleine Recreation Area mit einem natürlichen Badesee und Campingplätzen mit Stromanschluss. Es ist ja genau das, was wir immer suchen. Hier liegt auch genügend Feuerholz herum, damit wir ein Lagerfeuer entfachen können. Die Freude wird zwar etwas getrübt, durch die vielen Camper die noch bis spät am Abend eintreffen, denn heute ist Freitag und somit für viele der Beginn eines Campingwochenendes. Kurz vor Sonnenuntergang können wir noch durch drei Sonnenbrillen hindurch eine etwa 30%ige Sonnenfinsternis beobachten.

09.04. -
10.04.2005
Als wir am Morgen aufstehen, hat sich bereits eine vierköpfige Familie direkt neben uns niedergelassen und nebelt uns mit ihrem mehr rauchenden als brennenden Feuer ein. Als auch noch einige Nachbarn ihre lautstarke Musik einschalten, der Eine Hip Hop, der Andere Country, da flüchten wir in den anderen Teil des Campingplatzes,Krul Lakeder zwar etwas weiter weg vom See gelegen ist, aber dafür praktisch leer und himmlisch ruhig ist. Wir geniessen das schöne Wetter, das kühle Bad im See, sitzen am Abend am Lagerfeuer und bewundern den Sternenhimmel. Am Sonntag leert sich der Campingplatz allmählich und weil es uns hier so gefällt, bleiben wir gleich noch einen weiteren Tag und verbringen die Zeit mit Baden im Krul Lake und sünnele. Am Abend verbrennen wir alles Holz das wir gesammelt haben in einem grossen Lagerfeuer.

11.04. -
13.04.2005
Panama City BeachUnser Balkon Am nächsten Morgen ist der Himmel bedeckt. Wir packen zusammen und machen uns auf den Weg an die Meeresküste bei Panama City Beach. Wir steigen für drei Nächte im Beachcomber Hotel, direkt am feinen Sand in einer Zwei-Room-Suite mit Küche ab. Wir haben einen eigenen Balkon mit Aussicht vom dritten Stock über den Strand und den Golf von Mexico. Das Abendessen genehmigen wir uns im Applebees. Leider spielt das Wetter nicht so richtig mit, denn am nächsten Morgen zieht ein gewaltiges Gewitter mit Blitz und Donner über uns hinweg. Wir machen einen Ausflug nach Panama City und verbringen den Rest des Tages vor dem Fernseher. Der blaue Himmel und die Sonne entschädigt uns dann dafür am nächsten Tag, so dass wir das Meer, den geheizten Pool und den Whirlpool auch ausgiebig geniessen können.

14.04. -
15.04.2005
Wir verlassen Panama City und fahren der Meeresküste entlang Richtung Osten. Im Ochlockonee State Park finden wir ein ruhiges Plätzchen direkt am Fluss. In diesem Park sind wir schon vor einem Jahr gelandet, aber da war Samstag und der Platz fast voll. Am nächsten Tag geht’s
Waldsee Ochlockonee River Weisses Eichhoernchen
weiter der Küste entlang zum Manatee Springs State Park. Aber was für eine Enttäuschung. Zwar ist der Campingplatz geöffnet und wir kriegen gerade noch einen freien Manatee SpringsPlatz (Freitag!), aber die Quelle ist wegen Überflutung zum Schwimmen gesperrt und der Boardwalk hinunter zum Suwanee River ist auch überschwemmt. Man könnte hier normalerweise in der warmen Quelle herrlich im glasklaren Wasser schnorcheln und am Boardwalk entlang die Manatees, die hier überwintern, ungestört beobachten. Bleiben wir halt nur über Nacht und fahren morgen weiter Richtung Osten.

16.04. -
18.04.2005
VelotourGuerteltier Von der Westküste gelangen wir auf Nebenstrassen ins Zentrum von Florida, nach Gainesville, das wir nur durchfahren und in den Payes Prairie State Park hinein, wo wir einen Campingplatz finden. Hier ist ein riesiges, interessantes Feuchtgebiet mit Schlangen und Alligatoren. Auf unserer Radtour durch den Park begegnen wir einem Gürteltier. Endlich können wir eines dieser seltenen Tiere in Ruhe beobachten und fotografieren. Sie sehen schlecht, aber dafür hören sie umso besser. Bald verschwindet es raschelnd im Unterholz. Am nächsten Tag durchqueren wir das Zentrum noch ganz und gelangen an die Ostküste Floridas. Hier weht heute ein kühler Wind bei kaum 18 Grad. Im wunderschönen, begehrten Anastasia State Park finden wir nur deshalb einen freien Platz weil heute Sonntagabend ist, denn über's Wochenende ist er meistens ausgebucht. Die Plätze liegen zwar etwas weiter weg vom Meer, aber dafür windgeschützt unter Bäumen. Wir bleiben auch am Montag noch hier und machen einen Besuch in der ältesten Stadt der USA, im nur 3 Meilen entfernten Saint Augustine ( www.oldcity.com ). Hier gibt es eine lange Fussgängerzone, gesäumt von alten Gebäuden und historischen Stätten. Dazwischen natürlich massenhaft Souvenirläden und kleine Restaurants.
Anastasia State Park Altstadt Altes Schulhaus

19.04. -
21.04.2005
Wir verlassen die alte Stadt und fahren auf der A1 direkt der Küste entlang Richtung Süden. In Daytona Beach nehmen wir uns im La Quinta für drei Nächte eine Suite (ohne Meerblick, dafür nur halb so teuer). Das erlaubt uns an der Beach, im Swimmingpool und im Whirlpool noch etwas auszuspannen Strasse am StrandDaytona Beachund das schöne Wetter zu geniessen. Wir machen mit dem Velo Ausflüge zum Boardwalk und am Strand entlang, wo hier auch die Autos fahren dürfen. Auch ein Grund, dass Daytona neben Nascar Rennen, Spring Break Parties und Bike Week bei den Amis hier so beliebt ist ( www.daytonabeach.com ).

22.04. -
23.04.2005
Blue Spring Nachdem wir noch mal ausgiebig das Meer geniessen konnten, verlassen wir die Küste wieder und machen uns auf den Weg nach Orlando. Im Blue Spring State Park, nördlich von Orlando, erwischen wir gerade noch den letzten Campingplatz (Freitag!). Viele Familien sind mit Kindern auf dem Campingplatz, dementsprechend hoch ist der Lärmpegel um uns herum. Hier kann man herrlich im glasklaren Wasser der riesigen Quelle schnorcheln. Wir sind froh um die Klimaanlage im Camper, es ist tropisch warm hier im Zentrum von Florida. Auf einem Boardwalk entlang dem Wasser kann man von der Quelle bis zum St. Johns River spazieren. In diesem Teil überwintern die Manatees, weil das Wasser das ganze Jahr über etwa 22 Grad warm ist. Leider sind sie zu dieser Zeit nicht mehr hier, aber dafür kann man riesige Fische und ganze Schwärme von Mullets beobachten. Am Samstag Nachmittag zieht ein Gewitter vorüber und bringt ein wenig Abkühlung. Bei einem herrlichen Abendspaziergang am nun menschenleeren Fluss entlang, entdecken wir eine Eule auf einem Baum die uns aufmerksam beobachtet.

24.04.2005
Wekawa Springs Es ist Sonntag und alle packen zusammen und langsam kehrt Ruhe ein. Aber auch wir verlassen bald den Park und fahren weiter Richtung Orlando. Kurz vor der Stadt gibt es nochmals Frischwasserquellen, die Wekawa Springs. Rund um die Quelle wurde ein richtiges Schwimmbad erstellt und heute Sonntag, bei diesem herrlichen Wetter entsprechend bevölkert. Wir suchen uns auf dem fast leeren Campingplatz ein ruhiges Plätzchen und danken unserem Vorgänger, der ein Menge Feuerholz zurückgelassen hat. Wir packen am Montag Morgen die Gelegenheit, um ganz alleine im Quellwasser der Wekawa Springs bei angenehmen 23 Grad Wassertemperatur zu schnorcheln und uns dann von der Sonne wärmen zu lassen. Danach gelangen wir endgültig in die Stadt Orlando, wo wir im Visitor Center die Eintrittstickets zu den Universal Studios kaufen. Wir werden Morgen sehen, ob es die 61$ pro Person wert ist. Wir beziehen für nur 49$ pro Nacht eine Suite im Comfort Suites, nicht weit von den Studios. Am Abend essen wir wieder einmal im TGI Friday eine ganze Schweinerippe ( www.tgifridays.com ). Danach machen wir noch einen kurzen Ausflug zum City Walk bei den Universal Studios ( www.themeparks.universalstudios.com ).

26.04.2005
Universal StudiosEingangsportal Der Wecker weckt uns um 6Uhr30. Nach dem Morgenessen spazieren wir zum nahen Sleep Inn, wo uns der Shuttlebus um 8Uhr10 abholt und zu den Universal Studios bringt. Auf Rolltreppen und Rollbändern gelangen wir wieder zum City Walk, von wo man entweder zu den Bahnen des Island of Adventures oder in die Universal Studios gelangt. Wir beschränken uns aber nur auf die Studios. Bereits stehen schon viele Leute vor den noch geschlossenen Toren. Nach der Öffnung (eine Viertelstunde früher als die offizielle Zeit um 9Uhr) stürmen die Leute das Gelände. Wir marschieren direkt zur neuesten und beliebtesten Attraktion, die Indoorbahn „The Mummy“. Am Eingang stehen Schliessfächer, wo wir unsere Videokamera und den Rucksack einschliessen müssen. Danach geht’s ohne Warten durch den Untergrund, mit Artefakten aus dem Film, in den Wagen. Es ist, obwohl etwas kurz, wirklich ein Erlebnis im Dunkeln durch Nebel und an Lichteffekten vorbei zu rasen, ohne vorher zu wissen ob es aufwärts oder runter geht. Wir sind gleich noch einmal gefahren und konnten dadurch mehr Eindrücke von der Bahn sammeln. Danach geht’s zum Twister, wo wir einen Tornado live miterleben
können, sogar das Dach über uns fällt fast zusammen und wir werden nass.Spieglein Spieglein
The MummyTwisterNach dem Sturm
Bei der nächsten Attraktion, Shrek 4D, stehen wir bereits an einer langen Schlange an. Aber es geht erstaunlich schnell, bis wir im Kino sitzen und unsere Spezialbrillen aufsetzen können. Es wurden spezielle Szenen für diese Art von Kino hergestellt - der Sitz bewegt sich und wir werden auch wieder angespritzt ("iihgith"). Beim Terminator2 3D tragen wir auch wieder Spezialbrillen und diesmal spielen sogar echte Schauspieler auf einer Bühne mit. Bei Men in Black sitzen wir wieder in einer Bahn und haben eigene Laserwaffen, womit wir die Aliens beschiessen dürfen, etwas schwach und eher etwas für Kinder. Dafür ist die nächste Attraktion, Back to the Future, ein Hit. Wir sitzen zu viert im Auto mit den Flügeltüren, das durch die Zukunft fährt. Wir werden hin und her geschüttelt und die Effekte sind wirklich atemberaubend. Danach brauchen wir eine Pause und spazieren durch das Gelände, wo es bereits von vielen Leuten wimmelt. In einem grossen Boot fahren wir dann durch die Szenen des weissen Hai und werden immer wieder von ihm angegriffen, bis wir richtig nass sind. Zum Glück
Der weisse Hai scheint die Sonne und es ist warm, dadurch trocknen unsere Kleider rasch wieder. Als letzte Attraktion erleben wir in einer U-Bahn ein Erdbeben mit
Fishermens-WharfNew YorkAus der Vergangenheit
einstürzender Decke und eindringendem Wasser. Dies war damals 1989 in den Universal Studios in Kalifornien die neueste Attraktion. Dann haben wir endgültig genug und kämpfen uns langsam zum Ausgang durch. Weil wir noch fast 45 Minuten auf den Bus warten müssten, gehen wir zu Fuss zurück zum nahen Hotel und direkt in den heissen Whirl Pool zum Entspannen. Abendessen im Outback Steakhouse ( www.outback.com ).

27.04.2005
Bass Pro Shop Den nächsten Tag gehen wir nach den Anstrengungen von gestern etwas ruhiger an. Gestern Abend haben wir neben dem Steakhouse eine Servicegarage gesehen und da fährt Martin jetzt alleine hin, um den letzten, grossen Service am Camper machen zu lassen. Dank dem Velo kann er, bis der Service fertig ist, ins Hotel zurückradeln und im Pool planschen. Um 15 Uhr holt er den Camper wieder ab und wir fahren noch zum riesigen Outdoorladen Bass pro Shop und schlendern durch die unendlichen Gestelle mit Kleidern, Fischereizubehör, Booten, Jagdutensilien und Campingzubehör. Abendessen bei einem Chinesen mit All you can eat Buffet.

28.04. -
30.04.2005
Florida MallFlorida Mall Heute ist Shoppingtag. Zuerst in die riesige Florida Mall mit ihren über 120 Läden und Restaurants, dann in den Wal Mart, zum Belz Outlet mit den vielen Markenläden und am Schluss in die Cigar Company, wo Martin 30 seiner Lieblingszigarren CAO Gold kauft. Jetzt ist es natürlich nötig auch noch einen Humidor zu kaufen, damit die Zigarren nicht austrocknen. Danach erholen wir uns am Pool, bevor wir zum Abendessen zum Dennys gehen, der gleich neben dem Hotel steht. Am nächsten Tag verlassen wir das Fun- und Shoppingparadies Orlando Richtung Süden. Übernachtung im Lake Kissimmee State Park. Kein See weit und breit, aber weil heute Freitag ist, füllt sich der Platz trotzdem zu 90%. Wir kriegen Besuch von Waschbären, Truthähnen und Kranichen mit ihren Jungen. Kurz nach Sonnenuntergang erleben wir zufällig den historischen letzten Start einer Titanrakete von Cape Canaveral. Wir sitzen an unserem letzten Lagerfeuer und lassen unsere Erinnerungen der vergangenen Reise aufleben. Entlang dem Ostufer des Lake Okeechobee fahren wir am nächsten Tag weiter nach Süden. Man kann den See nicht sehen, denn eine Staumauer hält das Wasser des grössten Sees von Florida in seinem Bann. Am südlichen Ufer, in South Bay, finden wir einen fast leeren County-Campingplatz für unsere allerletzte Übernachtung im Camper.
Familie Kranich Lake Okeechobee Alligator

01.05. -
02.05.2005
Auf der letzten längeren Autofahrt durch die menschenleere Ebene von Zentralflorida erreichen wir Fort Lauderdale. Wir machen einen Zwischenhalt im grössten Einkaufszentrum Floridas, der Sawgrass Mills ( www.sawgrassmills.com ). Aber leider haben sie in zwei Drittel des Zentrums keinen Strom.Packen Wir essen etwas und fahren weiter ins Comfort Suites, wo wir die letzten drei Tage unserer Reise bleiben werden. Die ersten zwei Koffer werden schon am gleichen Abend noch gepackt. Zum Abendessen bleiben wir im Zimmer, wo wir die letzten Reste aus unserm Kühlschrank aufessen. Am nächsten Tag machen wir uns auf die Suche nach der Firma 1stClass Humidors in Coral Springs, die wir im Internet gefunden haben. Die Adresse stellt sich zwar als alt heraus, aber nach einem Telefongespräch mit der Inhaberin finden wir den kleinen Laden. Martin kauft für nur 48$ einen Humidor, der 50 bis 75 Zigarren aufnehmen kann. Schade, dass der grössere Typ zu gross ist für den Transport in die Schweiz. Danach fahren wir nochmals in die Sawgrass Mills. Hier kaufen wir einen zusätzlichen Koffer, um all unsere Einkäufe unterzubringen. Zum Abendessen gibt es das letzte Mal Prime Rib im Outback Steakhouse.

03.05. -
05.05.2005
Camper waschenReise zu Ende Jetzt heisst es Camper putzen und in einer Waschanlage aussen reinigen. Nicht weit von unserem Hotel finden wir zufällig eine Waschanlage, die hoch genug ist, damit wir mit unserem Camper hineinfahren können. Danach gibt’s als Belohnung ein letztes Mittagessen im KFC. Nadia streift noch ein letztes Mal durch den riesigen Target in der Nähe des Hotels. Am Abend erleben wir noch ein starkes Gewitter mit Blitz, Donner und überschwemmten Strassen. Für unser letztes Abendessen in den USA essen wir nochmals günstig und gut bei einem Thai. Am nächsten Morgen packen wir unsere letzten Sachen zusammen, der zusätzliche Koffer wird tatsächlich voll, und fahren mit dem Camper zur Rückgabestation. Nach einer unkomplizierten Abgabe werden wir mit dem Taxi zum Flughafen von Miami chauffiert, wo wir den restlichen Tag verbringen, bis unser Flug um 20Uhr15 mit 30 Minuten Verspätung startet. Im Flugzeug können wir bereits wieder Schweizerdeutsch sprechen und den Tages Anzeiger von heute lesen. Nach einem problemlosen Flug erreichen wir den Flughafen in Zürich um 11Uhr30. Wir werden von unseren Freunden mit Kuhglocken und Schweizerfahnen in der Heimat begrüsst und sogar mit Champagner und Snacks verköstigt. Wir sind wieder Zuhause.
Flughafen Zuerich Flughafen Zuerich Flughafen Zuerich Wer ist denn das?
  Wir wünschen allen die uns ein Stück begleitet haben alles Gute!